Donnerstag, 12. September 2013

Buchrezension "Allein unter Supermamis" - Olaf Nett

Kann der das überhaupt?
Arndt, Hausmann und Vollzeitvater, hat es nicht leicht. Kinder erziehen und Haushalt führen geht ja noch, aber es so zu machen, dass seine Frau damit einverstanden ist - das ist richtig schwierig. Ganz zu schweigen von der strengen Beobachtung durch all die tollen Mütter, denen Arndt in Kita und Schule begegnet.

Ein herrlich komischer Roman über einen Vater, der sich um die Kinder kümmert, während seine Frau das Geld verdient - und über seine Schwierigkeiten, im Herrschaftsgebiet der Supermamis seinen Mann zu stehen.

Soweit der Klappentext zum episodischen Werk von Olaf Nett.
Das Umschlagbild allein fand ich zwar überhaupt nicht ansprechend, das Thema als derzeitige Vollzeit-Latte-Macchiato-Mama um so mehr.

Ich hätte mich auf den ersten (bildlichen) Eindruck verlassen sollen.

Die Charaktere in Olafs Netts episodischen Werk sind durch die Bank unsympathisch, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, der Humor zumindest mir deutlich zu flach, so dass ich keinen wirklich Zugang zum Buch finden konnte.

FAZIT:
Leider lediglich der Versuch einer humoristischen Durchleuchtung vom Rollenwechsel, tatsächlich eine Aneinanderreihung von ausgelutschten Klischees.

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