Montag, 23. September 2013

Rezension "Die Liebhaber meiner Töchter" Kati Naumann

Nina ist Ehefrau und Mutter, in erster Linie aber Schwiegermutter.
Als sich - zeitgleich - ihre drei Töchter von den liebgewonnenen Schwiegersöhnen in spe trennen, bricht für sie eine, nein, ihre Welt zusammen.
Mit wem soll sie denn höchstintellektuelle Monologe halten, wenn sie nicht mehr Konrads Ergüssen beim Tee lauschen kann?
Und was passiert mit Noahs Seele, wenn er - höchstversehentlich - geweckt werden sollte?
Und wer kümmert sich überhaupt um Till?

Als ihr nach und nach alle drei "Jungs" wieder zulaufen, wähnt Nina sich im Glück und merkt dabei beinahe zu spät, wie wenig Schein und Sein tatsächlich zusammen passen.

Kati Naumann gelingt es gut, die phasenweise skurril anmutende Geschichte um Nina und Peter, ihre drei Töchter und deren (ehemalige) Liebhaber zu erzählen und dabei nicht zu vergessen, dass Mütter eben auch nur Mütter sind ;)



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