Mittwoch, 22. Oktober 2014

Von Nord nach Süd... PORTUGAL 2014 - PART I

Mittlerweile sind wir schon wieder ein paar Tage zu Hause und der schnöde Alltag holt uns nach und nach wieder ein.
Was passt da besser, als Bericht zu erstatten und ein paar Bilder zu zeigen?!

Nun, nachdem wir unbeschadet in Brüssel ankamen (ich danke an dieser Stelle noch einmal alles höheren Mächten, dass wir heil angekommen sind... aus 3 Autobahnspuren plötzlich 5 zu machen, von denen dann 7 genutzt werden ist wirklich nicht so spaßig, wie es klingt), wartete gleich die erste Hürde auf uns: das Parkhaus!
Klug und vorrausschauend wie wir zu Beginn unserer Planung stets sind, hatten wir einen Parkplatz für unseren dicken Schwarzen reserviert und die entsprechende Reservierungsmail natürlich mitsamt aller anderen Unterlagen ordentlich abgeheftet dabei. Ignorieren wir einfach mal, dass ich arme Wutz zweimal um den entsprechenden Komplex des Brüsseler Flughafengeländes cruisen "durfte", irgendwann haben wir dank einer glücklichen Fügung endlich das richtige Tor gefunden - schon tat sich der nächste Abgrund auf: Der stets höfliche Mitarbeiter der Parkhausfirma verlangte in bestem Englisch via grandioser Sprechanlage nach einer fünfstelligen Autorisierungsnummer, die ich auch nach dem dritten "TWO LETTERS, THREE NUMBERS!!" nicht in unserer Reservierung habe finden können. Da ich von Hause aus ja nun ein gänzlich entspannter Mensch bin, den nichts so schnell aus der Ruhe bringt, stand mir der Schweiß auf der Stirn und spätestens, als sich plötzlich zwei weitere Stimmen mit gleicher Aufforderung in diesen sehr einseitigen (meinerseits) Dialog einschalteten, hab ich ernsthaft nach der versteckten Kamera gesucht (sollte im belgischen TV oder Radio in nächster Zeit also eine tendenziell hysterische Frauenstimme zu hören sein - HUHU, ICH BIN'S!).
Wie dem auch sei, auf wundersame Weise konnte die Reservierung dann doch noch gefunden werden und  - SESAM ÖFFNE DICH - uns wurde Einlass gewährt.
An der Stelle nehme ich frecherweise einfach mal die Abkürzung - Flug war gut weil Maschine nicht ausgebucht und sogar unser Gepäck kam vollständig in PORTO an.


Bekanntes Terrain für uns, lediglich die Autoverleihfirma hat uns etwas im Stich gelassen, aber auch das haben wir dank mobiler Telefonie gerade gebogen.
Erstes Erfolgserlebnis: Mama schichtet (unter den kritischen Augen der Autofachverleiher) das Gepäck von 5 Personen für 2 Wochen in einen - tadda! - VW Polo. Ja, das geht! Sogar alle fünf Mitglieder der Familie D. haben Platz gefunden. Bequem ist anders, aber egal, Urlaub ist ja nicht zum Vergnügen...
Ab ging's in Richtung Stadt! Einmal entlang am Strand von Matosinhos (YEAH, der Ozean ist noch da!) und fix das Nötigste einkaufen (jaja, wie immer hat das etwas länger als geplant gedauert).
Auch hier gehe ich einfach nicht über LOS, ich danke einfach A.&A., unseren Freunden und Vermietern für alles; für ihre Gastfreundschaft, das tolle BBQ und den großartigen Abend!
Und dann fing der Urlaub an!
Porto ist eine unserer ab.so.luten Herzstädte! Ein ungeschliffener Diamant mit Ecken und Kanten, mit Falten und Runzeln und mit derart viel Charme, dass es keiner Attraktionen bedarf. Leider war das Babymädchen nicht immer so kooperativ, wie wir es uns gewünscht haben, so dass Stadtbummelei eher nicht stattfinden konnte.
Aber auch ansonsten hatten wir viel Spaß
Ein Sonntag in Matosinhos:







Abends gab's für den HdH eine Fußballverabredung, wir Mädels haben es uns mit Rotwein (Mama) und Gebäck (Mädels) bei A. gemütlich gemacht.

Am folgenden Montag wollten wir - wie auch schon im letzten Jahr - die wahnsinnige Sicht vom Santuario do Sameiro genießen. Dummerweise ließ uns hier das Wetter gänzlich im Stich, so dass wir zwar über den Wolken schwebten, aber überhaupt keine Sicht hatten. Ansich aber auch eine nette Geschichte - falls man denn Thrillerregisseur ist...






Wie gesagt, im letzten Oktober hatten wir eine unglaubliche Sicht von dort über Braga und das Umland, aber dieser undurchdringliche Nebel verbreitete einfach seine ganz eigene Stimmung (und natürlich hat mich das 12Uhr-Läuten vollkommen unvorbereitet getroffen...Schock schwere Not).
Nach einem gemütlichen Einkaufsbummel mit Spielplatzpause hieß es zwei Tage später dann aber wieder Abschied nehmen von Porto und dem Norden und aaaaaaab in den Süüüüüden!

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